“Antitrust Daily (alpha)” bei paper.li: Bitte um Feedback

Das Start-up SmallRivers (Lausanne) bietet den umsonst-Dienst paper.li an. Er stellt bestimmte Tweets als Webseite dar, und zwar ein- oder zweimal am Tag oder auch wöchentlich. Das Ergebnis heißt newspaper und steht (außerhalb von Twitter) offen im Internet.

Das funktioniert so: Der Dienst wählt Meldungen automatisch aus. Die Grundlage bestimmt man selbst, z.B. eine Twitter-Liste, die man dem Dienst vorgibt.

Es bestehen (beschränkte) Möglichkeiten zur Konfiguration von custom newspapers. Hierzu kann man einen Twitter-Suchbefehl hinterlegen.

Das Ergebnis: eine Webseite voller Vorschaubilder und Links auf die Artikel (= Webseiten), die in den jeweiligen Tweets verlinkt wurden. Unter dem Bild steht der Name des Twitter-Accounts, in dessen Tweet der Link stand, aber ohne den mit dem Text des Tweets (der sich in einem Fenster öffnet, wenn man die Maus über den Namen des Twitter-Accounts schiebt.

Da die kartellrechtlichen Nachrichten auf Twitter relativ selten und dann über alle möglichen Accounts verstreut sind, habe ich das Tool für meinen Interessenbereich ausprobiert. Das vorläufige Ergebnis sehen Sie hier.

Diese Webseite fußt in der Kombination einer der Twitterliste http://twitter.com/Kartellblog/antitrustglobal http://twitter.com/johanneszoettl/antitrustglobal. und News-Dienste – mit einem thematisch auf kartellrechtliche Schlagworte ausgerichteten Twitter-Suchbefehl.

Meine Frage an Sie:

Mehrwert? Oder lästig? Oder in der Aufbereitung einfach noch zu krude? Gut?

Ich habe mir noch keine abschließende Meinung gebildet und würde mich über Ihr Feedback freuen, natürlich gerne auch per E-Mail.

Besten Dank.

PS Field notes here.

Kommentare

  1. Stephan M. meint

    Ich bin nicht mehr bei Twitter und finde es deswegen gut, wenn ich in dieser “Zeitung” trotzdem die Nachrichten dort sehen kann. Funktioniert der Link immer?

    • meint

      Thanks Jess. Don’t quite know yet how to filter out the movie antitrust. That’s why I am using a list as a basis, rather than Twitter total. Assuming antitrust people don’t watch antitrust films :-)

    • meint

      Nein. Es ist das, was paper.li über kartellrechtliche Schlagworte findet (“antitrust”, “Kartellrecht”, “competition law”, “cartel” etc.). Alternativ könnte man Twitter-Accounts, die sich (auch) mit Kartellrecht beschäftigen, vollständig auf das “newspaper” setzen. Das schadet aber der “signal vs. noise ratio”, von der weiter oben in den Kommentaren die Rede war.

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