Was es über juristische Blogs so alles zu lesen gibt (TBC)

Ich werde in diesem Post sammeln, nicht, was es in letzter Zeit über Blawgs zu lesen gab, sondern was ich lese und mir gefällt. Weil es gut geschrieben ist und/oder den Intellekt in Wallung bringt. Eine unverhohlen subjektive Auswahl also. Und eine zweite Einschränkung: Ich bin kein hardcore blogger und bekomme nur mit, was in den gängigen Feeds steht oder sonst ziemlich offensichtlich durch die Welt fliegt.

Warum sammeln? Der Einfachkeit halber. In den letzten Tagen wurde viel über die juristischen Blogs Deutschlands philosophiert. Ich blogge noch nicht lange und nehme dieses soul searching vielleicht deswegen interessiert wahr; staune auch darüber, wer sich daran wie beteiligt.

Mir wird gesagt, solche Phasen der Bauchnabelschau kommen und gehen. Und mag sein, vielleicht geht die Anwallung von Reflexivität auch einfach nur darauf zurück, dass die Existenz von Blawgs sich in der Breite herumgesprochen hat. Dass die Verbindung zwischen Blogwelt und Journalismus immer enger wird. Dass Kanzleien eine Web- und Social Media-Präsenz aufbauen wollen bzw. müssen, und dass Blogarchitekturen sich dafür, je nach Kanzleizuschnitt, gut eignen können. Aber dass es offenbar erstaunlich viele Blogger gibt, die sich über ein und dieselben Dinge ärgern, obwohl diese für das Gesicht der deutschen Blawgosphäre prägend sind.

In diesem Sinn:

Und zum Vergleich, für mich die Referenzklasse: Mark Herrmann, Litigation, Winter 2010, “Memoirs of a Blogger” (Link über das WSJ), dazu Drug And Device Law (“A Fool’s Paradise”). Aus meiner Sicht die mit Abstand klügste Darstellung der juristischen Bloggerei, die ich kenne. Kennen Sie eine bessere?

[29. Juli 2010: überarbeitet und aktualisiert.] [30./31. Juli 2010: aktualisiert.]

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