Die Kartellbehörde der Schweiz (WEKO) hat es den Mobilfunkern Orange und Sunrise nicht erlaubt, sich zusammenzuschließen. WEKO fand, die Fusion würde ein marktbeherrschendes Duopol entstehen lassen, d.h. aus drei Anbietern (Swisscom und den beiden Beteiligten) würde in wettbewerblicher Sicht einer. Aus der Ferne betrachtet sieht die Argumentation schlüssig, aber irgendwie auch merkwürdig aus. Die Beteiligten werden argumentiert haben, dass ihr Zusammenschluss sie erst in die Lage versetzen würde, Swisscom wirksam Wettbewerb zu machen. Vermutlich hat WEKO aber kein großes Zutrauen in die Kraft des Telekommunikationsrechts, lebhaften Wettbewerb sicherzustellen.
Pressemitteilung der WEKO von heute und Bericht in der NZZ.
Sollte durch das Fusionsverbot vielleicht ein Nash Equilibrium verhindert werden?