Ein nüchterner Stil ist gut, aber man kann es übertreiben. Zu berichten ist von einer Rede des nicht-mehr-so-ganz-neuen EU-Wettbewerbskommissars Joaquín Almunia (zuständig für Kartellrecht und staatliche Beihilfen): weil von ihr nichts zu berichten ist.
Er berührt kein einziges der kartellrechtlichen Themen, die in diesen Wochen die Gemüter bewegen. Sicher, für Herrn Almunia ist das Kartellrecht Neuland; 100 Tage etc. pp.; aber würde man nicht eher eine Duftnote erwarten als das:
Es folgen Trivialia
Competition contributes to achieving more choice, better quality and lower prices for consumers
auf Behauptung
If trade between Member States in the EU were eliminated, for instance as a result of market sharing agreements between companies or State imposed restrictions on competition, it is estimated that average productivity may fall by 13 per cent
auf Trivialia
The application of an EU-wide competition policy helps create a level-playing field for business across Europe.
Interessant ist nicht, dass Wettbewerbsrecht und Wettbewerbsfähigkeit irgendwie zusammenhängen; selbstverständlich tun sie das. Interessant wäre vielmehr, wie die neue Generaldirektion dieses Wechselspiel zu gestalten gedenkt.
Das muss, kann nur besser werden.
Quelle: “Competitiveness, growth: a new impetus for the European Union” (immerhin auf Englisch, in diesem Sinn: “Und ich bin sicher, auch haben all of you. Vielen Dank”), 9. April 2010.













[...] better with Swedish than it is with German. This is how Google translated Johannes Zotti’s German post from the Cartel Blog ealier this week: Interesting is not that competition and competitiveness are [...]