Kartellrecht: die Sache hat auch ihr Gutes

Der Spiegel heute:

SPIEGEL ONLINE: Herr Cordes, Sie hatten jüngst unangenehmen Besuch – Beamte des Bundeskartellamts haben die Metro-Konzernzentrale durchsucht. Es ging um mögliche Preisabsprachen. Was ist dran an dem Vorwurf?

Eckhard Cordes: Diese Aktion galt nicht uns speziell, sondern einer großen Zahl von deutschen Händlern und auch führenden Herstellern. Was die Metro Group betrifft, kann ich noch nichts Konkretes sagen. Das Kartellamt interessiert sich für zum Teil weit zurückliegende Vorgänge in unserer inzwischen aufgelösten zentralen Einkaufsgesellschaft. Wir kooperieren mit der Behörde in vollem Umfang.

SPIEGEL ONLINE: Gehen Sie der Sache intern nicht nach?

Cordes: Selbstverständlich gehen wir den Vorwürfen nach, um zu prüfen, ob da etwas dran ist oder nicht … Außerdem hat die ganze Sache auch ihr Gutes.

SPIEGEL ONLINE: Ach ja?

Cordes: In vielen Fallkonstellationen gehen die Auffassungen, ob es sich um Kartellverstöße handelt oder nicht, bislang auseinander. Das Gute an der Untersuchung des Kartellamts ist deshalb, dass sie am Ende zu klaren Spielregeln für alle führt …

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